GEOLOGISCHES MUSEUM LAPWORTH, GROßBRITANNIEN

Sichtbare Lagerung im Depot und Archiv

Das Lapworth-Museum für Geologie ist ein wichtiges geologisches Museum, das durch die Universität Birmingham geführt wird. Die Institution, die aus dem Jahr 1880 stammt, befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude auf dem Campus in Edgbaston. Benannt nach Charles Lapworth, einem englischen Geologen, beherbergt das Museum mehr als 250.000 Gegenstände, z.B. geologische Karten, Ausrüstungen, Modelle, Fotografien, zoologische Spezimen und Steinäxte. Das Lapworth-Archiv ist im Museum integriert. Das Museum und Archiv bilden zusammen eine wertvolle Lernhilfe für die Geologie Studenten der Universität und für Forscher.

Im Jahr 2012 gewann das Lapworth-Museum einen Heritage Lottery Fund Development Award*, womit die Expansion und Modernisierung der Anlagen geplant werden konnte. „Ziel war, das Lapworth-Museum, das sehr akademisch gestaltet war, in ein öffentlich zugängliches Museum zu verwandeln“, sagte Jon Clatworthy, der das Projekt leitete. „Eine totale Sanierung war erforderlich. Nicht nur um die Kollektionen zu erschließen, sondern auch um die Hausfront zu ändern. Wir wollten außerdem eine bessere Erreichbarkeit für das Lager realisieren.“

* Das Heritage Lottery Fund (HLF), nutzt den Profit der nationalen Lotterie um wichtige Projekte zu fördern, oftmals im Bereich Kunst und Kultur.

Seit der Sanierung sind wir sehr zufrieden mit den Aufbewahungsmöglichkeiten für unsere Kollektionen”

Jon Clatworthy, Direktor des Lapworth-Museum der Geologie

Preis-Leistungs-Verhältnis
Clathworthys Team suchte nach einem geeigneten Partner womit sie die Lager optimieren könnten. Wichtige Anforderung für eine mögliche Zusammenarbeit war, dass ein Unternehmen Erfahrung mit öffentlich zugänglichen Schaudepots vorzeigen kann – und das Aufbewahrungslösungen produziert werden können, die den Anforderungen des Museums und seiner Förderer gerecht werden.

„Bei unserer Suche nach einem geeigneten Partner, stellte Bruynzeel uns in die Gelegenheit das Dudley Archiv zu besuchen. Wir waren davon sehr beeindruckt. Es war hilfreich ein ähnliches Projekt vor Ort zu sehen. Bruynzeels Angebot war außerdem das Beste, das wir erhalten haben,“ sagt Clatworthy. „Natürlich war, wegen der Förderung der Preis eine wichtige Entscheidungsgrundlage. Wir mussten die Lösung wählen die am besten zum Budget passte. Aber ich würde nicht empfehlen immer die billigste Lösung zu wählen. Bruynzeel hat uns das beste Preis-Qualitäts-Verhältnis geboten innerhalb unseres Budgets.“

Das Museumsdepot platzte aus allen Nähten
„Durch einen verstärkten Materialzufluss in den letzten Jahren platzte das alte Lager aus allen Nähten. Wir riskierten Schäden weil Gegenstände aufeinander gelegt werden mussten, „sagt Clatworthy. „Die alte Einrichtung waren nicht besonders flächeneffizient. Wir hatten Standregale. Die einzige Möglichkeit um innerhalb dieser Räumlichkeiten effizient zu arbeiten, war die Fläche besser zu nutzen.“

Erweiterungspläne
Es war eine Herausforderung für Bruynzeel, um die ganze Kollektion im halbrunden Lager unterzubringen. Mobile Regale wurden eingesetzt um die Räumlichkeiten optimal zu nutzen. „Ich würde jedem Museum empfehlen, extra Lagerkapazität zu gestalten. Ich bin noch immer überrascht, dass uns das gelungen ist,“ sagt Clatworthy. „Wir hatten so viele Gegenstände. Es sah so aus als ob beide Räume vollständig ausgelastet waren. Mit Hilfe von Bruynzeel haben wir jedoch Möglichkeiten gefunden um mehr Platz zu schaffen und den Zugang zu den Gegenständen zu vereinfachen.“

Wiederverwenden, recyceln, verbessern
Das Museum wollte gerne einige Regale weiter nutzen. Diese Regale wurden in das neue mobile System integriert. Damit konnte Geld gespart werden und Platz gewonnen.

„Beim Umzug haben wir einfach die alten Regale in das neue System geschoben,“ sagt Clatworthy. Der Zugang ist jetzt viel einfacher geworden. Zum Beispiel haben wir eine fossile Fischsammlung, die früher in 6 verschiedenen Regalen gelagert war. Jetzt brauchen wir nur einen Durchgang zu öffnen, um die ganze Kollektion zu sehen. Es erleichtert die Arbeit, wenn wir die übersicht haben. Gegenstände rausnehmen und reinlegen geht schneller und Forscher können jetzt problemlos benötigte Spezimen finden.“

Maßgefertigte Lösungen
Die alten Holzschubladen wurden mit einer Reihe von maßgeschneiderten Produktlösungen in das mobile Regal integriert. Es wurde ein System entwickelt, bei dem die Tablare selbst wenn sie in vollem Umfang ausgezogen werden, selbsttragend sind. Ein integriertes Band erlaubt die Bewegung der Schubladen ohne die pulverbeschichteten Stahlrahmen zu beschädigen und eine langfristige Haltbarkeit zu gewährleisten. Bruynzeel lieferte außerdem Verstärkungselemente für schwere Lasten. Diese können an einer Stelle nach Bedarf montiert werden.

Hinter den Kulissen im Museum
Das Museumdepot sollte unbedingt der Öffentlichkeit zugänglich sein. Bruynzeel Aufbewahrungslösungen ermöglichen diesen Wunsch seit der Neu-Eröffnung in 2016. Die mobilen Regale wurden mit Glassfronten ausgestattet und Regale mit entfernbaren Glassdeckeln. Das ermöglicht dem Museum auf sichere und verantwortungsvolle Weise Exponate zu zeigen.

“Wir freuen uns über die verbesserte Pflege der Kollektionen seit der Sanierung,” sagt Clatworthy.

Das Depot wird jetzt viel besser genutzt. Zum Beispiel haben wir eine Taschenlampen-Tour an Halloween veranstaltet. Das wäre niemals möglich gewesen im alten Lager. De Besucher waren begeistert. Es ist ein bestimmtes Gefühl der Exklusivität, wenn man hinter den Kulissen schauen kann. Aber das kann man nur ermöglichen wenn das Depot geeignet ist, ansonsten wird es chaotisch. Jetzt haben wir ein Lager, dass effizient ist und zugänglich für Wissenschaftler und für die Öffentlichkeit.“

“Das Designteam von Bruynzeel integrierte unsere besten Regale in die neuen Aufbewahrungslösungen. Damit wurde der Übergang vom alten zum neuem Depot und Archiv für uns erleichtert. Der kosteneffiziente Entwurf, kombiniert mit qualitativ hochwertigen neuen Regalen, hat dafür gesorgt, dass das HLF und die Universität beide sehr zufrieden sind mit dem Resultat.“

Jon Clatworthy, Direktor des Lapworth-Museum der Geologie