DAS FUNDBÜRO AM FLUGHAFEN SCHIPHOL, NIEDERLANDE

Neue Einrichtung Fundbüro, mehr Platz, bessere Ūbersicht

Das Fundbüro profitiert von den neuen Regalen von Bruynzeel. “Die Passagiere gehen nicht immer sorgfältig mit ihren Sachen um“, erzählt Klaas Kan – Mitarbeiter der Abteilung Lost & Found am Niederländischen Flughafen Schiphol. Jedes Jahr werden etwa 50.000 Sachen gefunden, wie z.B. Gepäckstücke, Bücher, EC-Karten, Kreditkarten, Make-up und Pflegeprodukte, Kameras, Schlüssel, Spielzeug, Smartphones, E-Reader, Tablets, Notebooks und vieles mehr.

„Ich kann es verstehen“, sagt Kan, während er einen teuren Bose-Kopfhörer aus einem Fach nimmt den ein unbekannter Passagier verloren hat. „Für viele Menschen ist der Check-In mit Stress verbunden. Sie sind so damit beschäftigt rechtszeitig an der richtigen Stelle zu sein, dass Sie ihre Sachen vergessen. Meistens entdecken sie erst, dass etwas fehlt wenn sie schon im Flugzeug sitzen oder wenn sie Zuhause angekommen sind“.

Eigentümer gesucht

Alle Fundsachen landen irgendwann bei der Abteilung Lost & Found. Dort werden die Sachen aufbewahrt bis sich der Eigentümer meldet. „Es wird Sie vielleicht wundern, dass nur 70% davon abgeholt wird“, sagt Kan. „Sogar wertvolle Sachen, wie z.B. Notebooks, iPads oder Kameras werden nicht immer abgeholt. Die Mitarbeiter registrieren alle gefundenen Objekte im Computer. „Es ist jedoch nicht immer einfach die Sachen deutlich zu beschreiben“, sagt Kan, „iPads sehen sich zum Beispiel sehr ähnlich“. Wenn Adressdaten vorhanden sind, wird versucht die rechtmäßigen Eigentümer zu benachrichtigen. Manchmal werden die Sachen den Reisenden zugesandt aber die meisten kommen zum Flughafen und holen sie ab.

Vom Transportwagen zum verfahrbaren Regalsystem

Alle Fundsachen werden 3 Monate aufbewahrt. Danach werden Sie durch Händler aufgekauft oder bei Auktionen verkauft. Wenn der Eigentümer bekannt ist, oder für Gegenstände die einen Wert von mehr als € 450,- haben, gilt eine Aufbewahrungsfrist von 13 Monaten. Außerdem werden noch etwa 10.000 Objekte beim Zoll vereinnahmt. Dabei geht es um Objekte die nicht mit ins Flugzeug dürfen, wie z.B. Taschenmesser, Scheren, Spielzeuggewehre und andere scharfe Objekte. Diese werden im laufe der Zeit versteigert.

Früher wurden die gefundenen Objekte in Transportwagen aufbewahrt. Neuerdings werden 10 abschließbare Rollregale von Bruynzeel genutzt. Dadurch kann die Abteilung viel Mehr Objekte lagern und wird alles übersichtlich verstaut. „Wir kämpften schon seit einiger Zeit mit Platzproblemen“, erzählt Kan. „Es wurde schlimmer seit Schiphol das One Acces-System eingeführt hat. One Access ist einfacher und schneller für die Passagiere, aber anscheinend vergessen Sie dadurch schneller ihre Sachen“.

Es wird immer besser

Klaas Klan uns seine Kollegen sind zufrieden mit den Regalen von Bruynzeel. Obwohl noch nicht alles optimal eingerichtet ist, sieht das Lager schon wesentlich aufgeräumter aus. Einige Schränke sind speziell eingerichtet für Kleidung. Die anderen Regale haben Fachböden worauf die gefundenen Objekte nach Art und Datum sortiert werden. Praktisch ist auch, dass wir die Schränke einfach abschließen können. „Wir haben uns für Regale in fröhlichen Farben entschieden“, sagt Kan. „Die Schänke waren innerhalb weniger Tage fertig installiert. Alles verlief ohne Probleme. Das war auch sehr wichtig, weil wir während der Installation weiter gearbeitet haben. Inzwischen ist ein Teil der Regale eingerichtet. Jetzt werden noch die letzten Sachen aus den alten Transportwagen in die neuen Regale gelegt. Außerdem muss die Beleuchtung noch installiert werden. „Aber das ist kein Problem“, sagt Klaas Kan. „Es wird immer besser“.